Nordverlängerung A 14

Symbolischer Spatenstich für A14-Weiterbau

Es war ein sonniger Tag in der Altmark bei Colbitz. Mit dem symbolischen ersten Spatenstich markierten Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff, Landesverkehrsminister Thomas Webel, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, Enak Ferlemann, und der Präsident der Landesstraßenbaubehörde, Uwe Langkammer, am 16.08.2017 den Start zum Bau eines weiteren Abschnittes der Bundesautobahn (A) 14 von Colbitz bis zur künftigen Anschlussstelle Tangerhütte. Rund 72,5 Millionen Euro investiert der Bund in das 8,5 Kilometer lange Teilstück. Rund ein Viertel der 1,3 Milliarden Euro, die in den 154 Kilometer langen A14-Lückenschluss – die Grünste Autobahn Deutschlands – investiert werden, fließen in Naturschutz-, Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen sowie in Bauwerke zur Biotopvernetzung. Ziel ist es, den Eingriff in die Natur so gering wie möglich zu halten.

Symbolischer erster Spatenstich: Ministerpräsident Dr. Haseloff (2. v. rechts), Verkehrsminister Webel (links) und Staatssekretär Ferlemann (Mitte)

„Der Vollendung der A14-Nordverlängerung steht nichts mehr im Wege“, sagte Ferlemann und erhielt dafür viel Beifall von den Vertretern der regionalen Wirtschaft, der Industrie- und Handelskammer sowie den Bürgerinitiativen vor Ort, die sich vehement für den Bau der A 14 einsetzen. „Die Altmark braucht diese Autobahn“, betonte der Staatssekretär.

„Weil die Vernunft gesiegt hat, können wir jetzt endlich weiterbauen“, erklärte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel. Klagen des Bundes für Umwelt- und Naturschutz (BUND) hatten den Weiterbau der Autobahn durch die Altmark bis zur Landesgrenze Brandenburgs jahrelang verzögert. Baurecht bestehe auch schon für einen weiteren, knapp 15 Kilometer langen Abschnitt bis Lüderitz, so Webel.

Ein Jahrhundertprojekt findet seine Fortsetzung

Minister Webel verkündet Vergleich mit BUND

Der 13. Dezember 2016 wird wohl in die Autobahngeschichte eingehen. An diesem Tag verkündeten Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel, Umweltministerin Claudia Dalbert  und der Landesvorsitzenden der Umweltschutzorganisation BUND, Ralf Meyer, dass ein vor dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig besiegelter Vergleich den Weiterbau der A 14 ermöglicht. Lange wurde gestritten. Nun reichten sich Umweltschützer und Autobahnplaner die Hand und kündigten konstruktive Zusammenarbeit bei der weiteren Autobahn-Planung an.

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Gut geplant ist halb gebaut

Porträtfoto von Jörg Przesang und Stefan Kauert

Jörg Przesang wollte immer etwas Technisches in seinem Berufsleben machen. Darum wurde er Bauingenieur. Inzwischen kennt sich der Referatsleiter im Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr auch mit Flora und Fauna genauestens aus. Er gilt als Experte, wenn es um naturschutzrechtliche Belange geht. Beim A14-Lückenschluss sind die von besonderer Bedeutung, machen aber eigentlich nur einen überschaubaren Teil des Planungsaufwandes aus.

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Die grünste Autobahn Deutschlands

Fledermausquerung BW 13Ü bei Colbitz

Straßenbau und Naturschutz. Das sind keine Gegensätze, sondern zwei Seiten einer Medaille. Wie beide miteinander vereinbart werden können, belegen die Planungen für die Nordverlängerung der A 14 auf eindrucksvolle Weise. Nicht ohne Grund heißt es, dass zwischen Magdeburg und Schwerin die „grünste Autobahn Deutschlands“ entsteht.

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Meldungen

Planfeststellungsbeschluss für weiteren A 14-Abschnitt liegt vor

Minister Webel

Dolle. Mit dem Planfeststellungsbeschluss für einen weiteren Abschnitt der A 14-Nordverlängerung liegen nun die planungsrechtlichen Voraussetzungen für den Weiterbau der Trasse nördlich von Stendal vor. „Das ist wieder ein guter, ein ganz besonderer Tag für die Bürgerinnen und Bürger von Sachsen-Anhalt“, sagte Sachsen-Anhalts Verkehrsminister Thomas Webel am 14.02.2018 in Dolle (Landkreis Börde), wo ihm der Präsident des Landesverwaltungsamtes, Thomas Pleye, den Beschluss übergab. Mehr erfahren

Richtungsfahrbahn Dresden auf A 14 bei Bernburg wieder frei

Baustelle auf Autobahn

Bernburg. Die Autobahn (A) 14 bei Bernburg ist in Richtung Dresden wieder befahrbar. Die Landesstraßenbaubehörde hat das sanierte Teilstück am 25.10.2017 für den Verkehr freigegeben. Seit Juni sind hier auf einem rund sechs Kilometer langen Abschnitt die Schäden der Alkali-Kieselsäure-Reaktion (AKR) grundhaft beseitigt worden. Die Kosten dafür betragen rund 6,5 Millionen Euro. Mehr erfahren

Fahrbahnerneuerung an A 14 bei Halle-Peißen beginnt

Symbolfoto Fahrbahnerneuerung

Halle. Am Donnerstagmorgen, den 17.08., beginnen an der A 14, im Bereich der Anschlussstelle (AS) Halle-Peißen, erste Vorbereitungen für die geplante Erneuerung der Richtungsfahrbahn (RF) Magdeburg. Voraussichtlich ab dem 21.08. steht für zwei Wochen nur jeweils nur ein Fahrstreifen auf beiden Fahrbahnseiten zur Verfügung. Mehr erfahren

Weitere Informationen zur Nordverlängerung der A 14 finden Sie hier: mlv.sachsen-anhalt.de

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